Tipps zu Lexanteilen

 

Historie:
Auch hier war Stephan Wiesel einer der erste die Lexaninnenleben speziell für Saclaracer kontruiert und produziert hat. Seit mitte der 1990er Jahre wurden sie in seinen Kits angewendet und seit 2004 bieten wir Lexanteile für viele Standmodelbausätze an.

 

Mit den Werkslexanteilen die es speziell für viele Autos im Werksshop gibt, schlägt man gleich drei Fliegen mit einer Klappe.

-Fliege 1, das Gewicht:

Die Lexanteile sind wesentlich leichter als Bausatzscheiben und zum auch wesentlich leichter als ein umgebautes Bausatzinterieur.

Das Gewicht, das man einspart, kann so niedrig am Chassis oder an den Karosseriehaltern platziert werden. Durch den deutlich niedrigeren Schwerpunkt liegt das Fahrzeug wesentlich besser, das Auto ist nicht nur schneller, sondern auch sicherer. Es bleibt also auch länger heil!

-Fliege 2, die Arbeit:

Das in den Lexanteilen erhaltene Interieur passt in alle gängigen Scaleracingchassis, man spart sich so die mühevolle Arbeit das Bausatzinterieur an das Chassis incl. Ausschnitt für den Motor anzupassen.

 

-Fliege 3, der Crash:

In einigen Lexansets sind auch Einsätze für die Frontscheinwerfer vorhanden.

Die Glasteile aus dem Bausatz sind härter als die Kunststoffkarosserie.

Bei einem Crash gegen ein Fremdfahrzeug können sie nicht so flexibel sein wie die Kunststoffkarosserie.
Das heißt die Scheinwerferabdeckung fliegt ab.

Lexanteile sind flexibler als die Karosserie und können den Crash so problemlos abfedern.

Die Verarbeitung der Teile ist denkbar einfach:

-Die Scheiben werden passgenau ausgeschnitten, die angedeutete Schnittkante hilft hier ungemein.
-Die Scheiben werden je nach Typ von innen oder aussen an die fertig lackierte Karosserie geklebt.
-Die Rahmen werden entweder von Innen lackiert oder von Aussen mit Werksfolie dargestellt.
bDie Werksfolie schneidet ihr dafür mit einem Stahlbandmaß und einem Cuttermesser in dünne Streifen.
bSo könnt ihr die Folie auch um Kurven legen und erhaltet einen schön schmalen , modellgetreuen dScheibenrahmen
-Als Kleber für die Scheiben empfehlen wir Pattex Repair Extrem oder Haushaltskleber LF ebenfalls von bPattex.
-Das Interieur wird, wenn es wie bei vielen modernen Fahrzeugen bei denen der Innenraum in Wagenfarbe jjlackiert war glänzend werden soll, von aussen in dem gewünschten Farbton lackiert.
-Da es keinen besonderen Beanspruchungen ausgesetzt ist, kann man hier für jegliche Enamel-oder bAcrylfarben verwenden.
Natürlich auch die Basisfarben aus dem Werksshop. Trotzdem empfehlen wir bTamiya Lexanfarben.
-Da das Interieur von aussen lackiert wurde, können nun auf die unlackierte Innenseite die Fahrerfigur, bFeuerlöscher, Schaltknüppel etc. geklebt werden.
-Möchte man ein mattes oder seidenmattes Interieur haben muss es von Innen lackiert werden, hier eignen bsich normale Tamiya Farben, zum Beispiel X-18, sehr gut. Es empfiehlt sich das Interieur vorher mit bTamiya Lexanfarben zu grundieren, also einfach einmal dünn drübernebeln.
-An den Stellen wo sie z.B den Fahrer einkleben, sollte das Interieur wieder ein wenig von der Farbe befreit bwerden. Zum Kleben des Fahrers empfehlen wir ebenfalls Pattex Repair Extrem
-Zum befestigen des Interieurs eignet sich Werksfolie sehr gut, so bekommt man das Interierur problemlos bwieder heraus und dank der dünnen Folie bleibt der Schwerpunkt auch weit unten.

Falls noch Fragen da sind, stehe Ich gerne zur Verfügung.

Anbei noch ein paar Fotos zur Verdeutlichung, bein draufklicken werden sie größer!:

Fertige Innenräume:

Abgeklebte Scheiben: