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Werksprojekt
McLaren M1A
GP Canada, Players 200 1965, Ludwig Heimrath, Startnummer 1
Kennt ihr das?
10 angefangene Autos liegen rum und man hat an keinem so richtig Lust
weiterzumachen???
Beim einen wartet man auf neue Teile, beim zweiten gefällt einem
die Farbe nicht mehr, der dritte wäre nichts für das nächste
Rennen, usw. usw. Baukrise nenne ich das,-((((
Da hilft nur
eins, von vorne bis hinten ein neues Auto bauen, ohne Pause, nur welches???
So kam es mir gerade recht das Pit Schwaar den Mclaren M1A fertig hatte
und mir ein Exemplar vorab zusandte, der Wagen gefiel mir schon seit
er seinen Eigenen mit zu den DSC Rennen brachte.
Was blieb war die Suche nach einer schönen Version.
Auf der Rückseite des Pro Sports Car Racing Buch stand er, in der
legänderen Starteraufstellung mit der grünen Cheetah, dem
Chaparral 2A und der Cobra mit der 33 zu sehen.
Der Papaya Orange (dicht an Gelb) M1A von Ludwig Heimrath einem Kanadier,
der dem Namen nach deutsche Vorfahren gehabt haben muss.
Die Suche im Web brachte noch zwei weitere Farbbilder zum Teil aus anderen
Rennen und eins in schwarz-weiß hervor.:
 
Damit war also die Vorbildsuche abgeschlossen, kommen wir also zum Bausatz:
Der Guss ist
wirklich sehr gut gelungen, nur wenige klitzekleine Nacharbeiten waren
nötig, nur im Unterzug des Schwellers und des Hecks mußten
winzige Löcher gespachtelt werden, was ich bei Resinekits für
normal erachte. Insgesamt ist die Qualität des Kits sehr sehr gut.
Noch besser als sehr gut gefielen mir die Kleinteile, insbesondere die
Tiefziehteile aus schwarzem Polystrol machten einen hervorragenden Eindruck.
Lediglich zwei Dinge würden mir besser gefallen und den Kit noch
vollkommener machen:
-Das Interieur incl. Fahrerfigur ging mir nicht tief genug, zwar kann
ich die Begründung des Herstellers gut nachvollziehen: "Bei
einem tieferen Interieur gibt es Platzprobleme mit der hinten Federungsschraube
des Schöler Striker Chassis", aber da das MP06,
welches unter dem M1A seinen Platz finden sollte, ohne die hintere Schraube
für die Federung auskomme , wollte doch etwas mehr Platz ausnutzen,
deswegen verwendet ich ein anderes Interieur samt dem Werksfahrer
GT und Tourenwagen mit angegossenen Armen der sich hervorragend
für offene Sportwagen eignet. Dieser Fahrer sitzt auch in der King
Cobra und Porsche
917PA Kits des Resineruiden.
-Schön wäre es wenn bei diesem McLaren die Verwendung des
Easy Fit Karosseriemontage Systems möglich
wäre. Die Easy Fit Stufe würde die Karosseriemontage wesentlich
erleichtern.
Aufgrund der durchweg positiven Feedbacks von Wiesel-oder Werksresinekitkunden
weiß ich wie sehr dieses System mitlerweile bei der Kundschaft
geschätzt wird.
Zum Interieur
später mehr, erstmal kam das Lackdisaster,-((((
Nein hierfür kann der Bausatz nicht, manchmal , meistens wenn es
gerade nicht passt läuft alles schief.
Die Karosserie wurde erst einmal gespachtelt, denn die Heinrath Version
hatte nicht die Acht neben dem Motor rausragenden Auspuffrohre, sondern
den "serienmäßigen" Heckauspufff mit zwei Öffnungen
für die Krümmer.
Nach dem Spachteln wurden dann vorsichtig, nach dem anzeichnen die Löcher
für die Krümmer gefräst und nachgefeilt, vorne wurde
dann noch der angedeutete Windabweiser entfernt, hier sollte ein Metallteil
Platz finden.
Dann wurde die
Karosserie grundiert,
mit 2000er
Abralon angeschliffen, an den Spachtelstellen mit 3M Ultrafine geschliffen,
dann wieder grundiert, wieder 2000er Nassschliff, dann Weiß
II, denn das genau passende Papaya
Orange aus dem Werksshop braucht einen weissen Untergrund.
Und was passiert, etwas was ich noch nie bei über 50 lackierten
Bodys hatte, ein Läufer im Basislack,-(((
Anschleifen half nichts, also Body mit Verdünner wieder abgelackt
und wieder von vorne:
Dann wurde die
Karosserie grundiert,
mit 2000er
Abralon angeschliffen, an den Spachtelstellen mit 3M Ultrafine geschliffen,
dann wieder grundiert, wieder 2000er Nassschliff, dann Weiß
II, denn das genau passende Papaya
Orange aus dem Werksshop braucht einen weissen Untergrund.
Und was passiert, etwas was ich noch nie bei über 50 lackierten
Bodys hatte, ein Läufer im Basislack,-(((
Anschleifen half nichts, also Body mit Verdünner wieder abgelackt
und wieder von vorne:
Dann wurde die
Karosserie grundiert,
mit 2000er
Abralon angeschliffen, an den Spachtelstellen mit 3M Ultrafine geschliffen,
dann wieder grundiert, wieder 2000er Nassschliff, dann Weiß
II, denn das genau passende Papaya
Orange aus dem Werksshop braucht einen weissen Untergrund.
Und was passiert, sogar die Schweller wurden wunderbar silber lackiert,
alles i.O., noch, wartet es ab,-(((
Nun mussten die Decals aufgebracht werden, wir rufen uns nochmal die
Version ins Auge:
Weiße
Kreise waren kein Problem, zum Glück gibt es ja den JP
Startnummernfelderbogen, die I wurde aus einer 1 mit dem kleinen
Querstrich ausgeschnitten, die war auch auf dem JP
Startnummernbogen drauf, der Aufkleber ganz links ist beim besten
willen nicht zu erkennen, daher wurde er weggelassen, dann kam ein Firestone
und ein Champion aus der Restekiste.
Die KEATING FORD Schriftzüge wurde mit dem PC selbst erstellt und
auf einem Oki/Alps Drucker ausgedruckt, mit Gunzelack eingenebelt wurden
sie geschützt und es war dafür gesorgt das keine Buchstabensuppe
endstand wenn man sie ins Wasser legt.
Mittwoch den 7.3.2007, 10 Tage vor dem DSC Finale wurden die Decals
aufgetragen, Donnerstag hgab es die erste Klarlackschicht.
Alles Paletti, Samstag wurde der Body angeschliffen um die zweite Schicht
auftragen zu können.
So konnte ich mich erstein mal den Kleinteilen widmen.
Der Fahrer wurde Matt Hellblau angepinselt, die Handschuhe Dunkelgrau
Matt.
Die Motorattrappe und ein paar Sidepipereste für den Krümmer
wurden in Gun
Metall lackiert, ebenso die Felgeneinsätze. Das Intereieur
und das Ersatzrad waren ebenfalls ratzfatz lackiert.
Fahrer angurten geht mittlerweile in der Werbepause-)))
So lag alles schön bereit für den Zusammenbau, der nach der
zweiten Klarlackschicht stattfinden sollte.
Beim Interieur dachte ich mir noch was besonderes aus, die Sitze wurden
aus beflocktem Polystrol tiefgezogen, was dann mit Lexanfarbe Tamiya
Schwarz eingenebelt einen tollen Effekt ergab.
Die Motorverkabelung war easy gebaut, eine Aderendhülse und vier
ca.5cm lange Kabelstücke benötigt man hierfür, das Kabel
wird Mittig umgeknickt und in die Aderendhülse gesteckt, ein Tropfen
Pattex Repair Extrem sichert die Kabel in der Hülse. Neben
den Ansaugrohren werden nun 0,5mm große Löcher gebohrt in
die die Kabelenden reingesteckt werden. Von unten ein wenig Weicon
Black, fertig!
Großes
Lob nochmals an Phoenix Racecars, dank der passgenauen und aufeinanderabgestimmten
Kleinteile war es möglich die Fahrzeugdetails in kürzester
Zeit fertig zu stellen.
Sonntag Abend
sollte die zweite Klarlackschicht auf den McLaren, da zwischenzeitlich
noch eine Menge für das DSC Finale vorzubereiten war, von Famile
und Shopgeschäft ganz zu schweigen, fand ich leider nicht eher
Zeit. Die Kleinteile waren ja schon fertig und es war eigentlich genug
Luft weil der Body ja nur noch mit den Kleinteilen versehen werden mußte.
Denkste, vier
Karosserien wurden an diesem Abend klargelackt, alles sahen aus wie
das sprichwörtlich gepellte Ei, der M1A sollte noch glatter werden
also gab ich noch 2,5ml Verdünner zu.
Und was passiert, Schei..... passiert der McLaren bekam Läufer
im Schwellerbereich,-(((((
Das kommt davon wenn man mit 98% nicht zufrieden ist und 110 haben will.
Aufgeben? Nichts da, jetzt erst Recht!
Montag 15.30Uhr,
versuch die Läufer runterzuschleifen, Fehlschlag!
Der Wagen muss
laufen, A sieht er toll aus, B hat Pit esals Belohnung für seine
tolle Arbeit verdient das einer seiner Bausätze vorne fährt,
C aufgeben was ist das???
Montag 16.00Uhr,
der Body liegt in Aceton und wird entlackt, gegen 16.15Uhr kommt der
Felgendreher und sieht den Werkschef mit Gasmaske den Body abpinseln.
An der Stelle wo das Getriebe war, sieht der Body aus wie eine geplatzte
Dose, hier wurde bei Fahrversuchen der Body dünngeschliffen um
Platz fürs 41er Zahnrad zu machen. Ganz dünnes Resine ist
nicht so resistent wie dickes,-)))
Der soll Freitag fertig sein??? Fragte der Felgendreher ungläubig.
Der hat Freitag fertig zu sein!!! Bekam der Felgendreher als Antwort,
samt einem kleinen Rauschmiss, es mußte schließlich weitergehen,-)))
Um 17.00Uhr
war der Body gespachtelt und
dann wurde die Karosserie grundiert, mit 2000er Abralon angeschliffen,
an den Spachtelstellen mit 3M Ultrafine geschliffen, dann wieder grundiert,
wieder 2000er Nassschliff, dann Weiß II, denn das genau passende
Papaya Orange aus dem Werksshop braucht einen weissen Untergrund.
Aber den Vorgang kennt ihr ja,
Das ganze immer mit ca. 30 Minuten Pause zum Trocknen, dazwischen hies
es alle Pakete fertigmachen, die vor dem DSC Finale noch rausgehen müssen,
denn ab Donnerstag war dafür keine Zeit mehr
Nach Mitternacht dann das Silber für die Schweller lackiert und
was passiert???
Nichts alles lief glatt, ab in die Heia.
Morgens schnell die Decals zusammengesucht, Karosserie, Decals, Werkszeug
und Weichmacher eingepackt. In der Frühstückspause auf der
Arbeit wurde die Karosserie bedecalt.
Leider fielen alle KEATING FORD Decals auseinander, Feierabend!
Nach selbigen ging es Nachmittags nach Hause, da lagen noch 6 KEATING
FORD Schriftzüge, also nochmal mit Gunze rübergenebelt, 30
Minuten später könnten die Decals aufgetragen werden,-)))
Dienstag Nachmittag
war Clubabend beim SRC Northland angesagt, während die anderen
beim trainieren waren kreisten meine Gedanken darum ob der McLaren wirklich
fertig werden würde.
Um Mitternacht war ich wieder in Hamburg, ab in den Keller und rauf
mit dem Klarlack und was passiert???
Nichts, ging alles glatt!.
So konnte der
Body nach 24h Trocknungszeit am Mittwoch abend durchgeschliffen und
poliert werden.
Eine gute Hilfe ist hier das Schleifpapier Set von Fischer Modelbau
und die Politur und das Wax des gleichen Herstellers.
Flink wurde noch der Cockpitbereich abgeklebt und mit Tamiya
Seidenmattschwarz(X18) lackiert.
Dann ging es an die Feinheiten die zwar recht einfach von statten gingen
aber doch ihre Zeit kosten.
Aufs Armaturenbrett wurden die neuen JP
Instrumentendecals aufgeklebt, anschließend wurde ein Tropfen
2k-Epoxikleber
aufgetragen und ein Fotogeätzter Tachoring
ebenfalls von JP aufgelegt, der Kleber zwischen den Ringen bildet dann
gleichzeitig das Glas.
Mit einem neuen
Lederimmitierenen Gurtband, welches demnächst auch im Werksshop
erhältlich ist wurde das Ersatzrad befestigt.
Da die Scheinwerfer nicht separat aus der Karosserie herausgearbeitet
wurden, sondern als Scheinwerferabdeckungen ausgeführt wurden,
waren diese Stellen natülich prädestiniert um ein Paar Werksnieten
Gr.1 zu setzen. Ebenfalls zu sehen, zwei Haubenverschlüsse
aus dem 60/70er
Jahre Fotoätzteilesatz von JP und das Blech, welches aus Fotoätzteile
resten gedengelt wurde.
Die Auspuffrohre
wurden weiß angestrichen und von innen mit Moosgummi angeklebt,
die Lichter mit dem bewährtem Pattex Repair Extrem:
Die Felgen wurden schon vorher fertig gestellt, hinter die Gunmetalfarbenden
Felgeneinsätze wurden Bremsscheiben aus dem JP
Details DSC1 Fotoätzbogen geklebt.
Natürlich wurden die Felgen auch mit den 15"
Felgenringen verziehrt.
So ging dann
mit diesen Details auch der Donnerstag und der Freitag morgen drauf.
Schlußendlich sieht der Wagen dann so aus:
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