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Werksprojekt
Aston Martin DBR9
24h von Le Mans 2007
Auch wenn ich
sehr stark in der DSC engagiert bin, reizen mich die modernen Sportwagen
sogar noch ein wenig mehr, schließlich habe ich diese Wagen live
z.B. bei den 24h von Spa 2006 und 2007 gesehen.
Fernsehübertragungen aus Le Mans könnte ich 24h lang verfolgen,-)))))
Leider habert
es mit den modernen Fahrzeugen immer an den Modellen.
Tamiya und Co. fassen die Dinger nicht an, obs an den Lizenzen liegt
oder ob die Angst vor einem Flop haben wer weis.
Diverse Kleinserienhersteller sind da mutiger und verkaufen dann von
den Bausätzen sehr gute Stückzahlen.
Aber eben nur für Standmodellbauer.
Einen 130gr Hiro Kit mit Weißmetallteilen Slotbar zu machen, ist
eigentlich aussichtslos.
Also beschloss ich einen Transkit für den Aston
Martin DBR9 Kit von Hiro herzustellen.
Animiert durch Fola Osu machte ich mich also ans Werk. Mit im Boot waren,
mein leider verstorbener guter Freund und Geschäftspartner Stephan
Wiesel und ein Bekannter von mir Sven Wandschneider, der Erfahrungen
in Herstellen von GFK Teilen speziel im Vakuum hatte.
Stephan baute den Hirokit zusammen und beseitigte dabei gleich den einen
oder andern Missstand, die Karosserie war nun einteilig und abformbar.
Sven übernahm das laminieren, worauf ihn Stephan dann den Laminator
taufte.,-)))
Es galt eine bruchfeste und flexible Karosserie herzustellen die von
der Oberfläche und Qualität an bisherige Resinekits zumindest
heranreichen sollte. Mehr wie 3-4 kleinere Stellen sollten nicht zu
spachteln sein.
Ausserden sollte sie im Gewicht in etwa den Tamiya Karosserien entsprechen
bzw. etwas leichter sein.
Nach einigen Versuchen, es zeigte sich das der ausgesuchte Aston Martin
nicht die am leichtesten zu laminierende Karosserie war, sah das Ergebnis
das so aus.
Saubere Arbeit vom Laminator Sven, die Karosserie hat er im Vakuum laminiert,
sie war leicht, genügend flexibel und stabil!
Der Body wog unausgeschnitten
32gr. und es waren nur 2 Stellen im hinteren Bereich zu spachteln.
Grob wurde die Karosserie mit einer alten Nagelschere ausgeschnitten,
die Fenster wurden herausgefräst, ebenso die Lufteinlässe
vorne und die Luftauslässe auf der Haube.
Abschließend wurde der Body mit einem Fächerschleifer an
den Schnittkanten von den Überresten befreit, bis die normale Karosserie
übrig blieb.
So blieben dann noch 24gr. übrig, die dann auch gleich grundiert.

An den Schlitzen hinten ist gut zu erkennen das der Aston auch Licht
erhalten soll. Vorne kommen, passend zum Aufmacherbild natürlich
4 LED´s zum Einsatz
Und nach einem
Zwischenschliff mit 2000er
Abralon Nass lackiert wurde.
Farbtechnisch griff ich auf das Aston Martin Grün Metallic von
Checkered Flag zurück, ein ausdrückliches Lob geht hier an
meinen Mitbewerber, der sich wirklich viel Mühe gibt für jedes
Fahrzeug den passenden Farbton anzubieten. Die Farbe wird unverdünnt
geliefert und ist sehr ergiebig.
Das einzige Manko ist die Pigmentierung, Modellfahrzeuge sind nunmal
24-fach kleiner als echte Autos, so müßten eigentlich auch
die Metallpartikel 24-fach kleiner sein als bei dem originalen Farbton.
Der Aston wirkt etwas zu gesprenkelt, dieses Manko ist aber wirklich
minimal.
Mittlerweile haben wir im Werksshop ein Aston
Martin Grün was unserer Meinung nach besser zu kleinen Autos
passt!.
Rundherum wurde dann der Aston entsprechend abgeklebt, mit einer aus
Tamiya matt
Schwarz, Silber, Grau und Gold gemixten "Carbon" Farbe
lackiert.

Anschließend ging es
dann gleich ans Decals, da mein Clubkamerad Rüdiger Krieger schon
die Team Modena und die 007 Variante in Arbeit hat, entschied ich mich
für den diesjährigen Einsatzwagen der BMS Scuderia Italia.
Die in den Hiro Kits enthaltenen Decals sind von Cartograf aus Italien
und von hervoragender Qualität.
Von Bädenhead wurde der Wagen dann gleich "Markise" genannt,-)))))
Also mir gefällt das Dach,-)))
Zwischenzeitlich
wurde auch das Fahrwerk Rennfertig gemacht, die Wahl viel auf Motor
Modern X-SW GT das von seinen Reifendimensionen bestens zum Aston
Martin passt.
Das Chassis baut auf das bekannte X-SW07 auf, die Dimensionen wurden
nur den größeren Raddurchmesser angepasst und der Motorhalter
ist speziell für den Fox ausgelegt.
Aus dem Werksshop kamen die folgenden Komponenten dazu:
-Technik
Kit Pro
-DTSW
Kit (13mm)
Nachdem die Karosserie nochmals mit einer Schicht Klarlack
überzogen wurde, ging es daran diverse Karosseriezonen Mattschwarz
zu machen.
Dazu gehören die seitlichen Luftauslässen, die Bereiche um
die Scheinwerfer, das Dreieck an der A-Säule, die beiden Naca Ducts
hinten auf den Kotflügeln, wobei einer in Le Mans abgedeckt war
und der Bereich der Heckschürze.Die Mädels auf dem Bild fingieren
als meine Assistentinnen, es sind ehemalige Hawaiian Tropic Girls von
Le Mans Miniaturen, mit Werksnieten habe ich bestimmte bereiche noch
ein wenig getuned,-)))
Doch zurück zum Aston Martin, ebenfalls habe ich den Heckspoiler
mit seinen Haltern versehen, flexible sind vielleicht sichererer, aber
mir gefällt der Alulook sehr, mal sehen was nachher der Transikit
bekommen wird.
Etwas enttäuscht war
ich von den Scheiben die ihr im vorderen Bereich des obigen Fotos seht,
die Schnittkanten mußten fast erahnt werden, es ist auch keine
Kante für den Scheibenrahmen vorhanden der zumindest für die
seitlichen Scheiben dem Kit als Decal beiliegt, was für einen Slotracer
natürlich schlecht zu verwenden ist.
Also wurde Kontakt zu Di-Tech aufgenommen, dort war man über eine
Anfrage aus dem Werk sehr erfreut, eine Karosserie ist schon unterwegs
und Di-Tech wird passende Scheiben für den Kit machen, die nachher
dann auch dem Transkit beigelegt werden.
Zeit also sich um die Beleuchtung
und ein paar Kleinteile zu kümmern.
Vorne wurden gelbe Leuchtdioden zusammengelötet und mit 2k-Epoxikleber
eingeklebt.
Das Beleuchtungset
kommt von Overdrive, nur die LED´s werden ausgetauscht, vorne
gelb statt weiß und hinten rechteckig statt rund.
Hier mal die Vorderansicht, von den Scheinwerfern natürlich!
Wenn man(n) denn auch mal nach links schaut sieht man(n) auch wie die
Scheinwerfer mattschwarz lackiert wurden.

Ebenfalls schon geschwärzt wurden die Carbonbremsscheiben, die
aus dem Standmodellbaustaz kann man ganz toll Innenbelüftet bauen,
sieht am Slotracer aber kein Schwe..., deswegen habe ich zur Probe bei
einer Scheibe den Kranz auf die Scheibe gelegt, das sieht schon ziemlich
gut aus!
Und wieder
gibt es demnächst mehr, jetzt heißt es erstmal warten,
die Haithabus müssen die Zurüstteile giesen, den mit Weißmetall
Spiegeln und Sitzen wird die Kiste doch zu schwer,-)))
Das Interieur muss auch noch fertig gemacht(tiefgezogen)werden und
gespannt warten wir auf die Scheiben von Di-Tech!
Die Scheiben von Ditech übertrafen meine Erwartungen, wunderschön
sind die schwarzen Rahmen, hier braucht man nix abkleben oder mühevoll
lackieren, super Sache!
Mittlerweile
hatten die Mädels auch die Speigel angebaut,-))))
Als Halter dient ein Stück Werksmotorkabel in Schwarz

Ausserdem gibt es für diesen Transkit einen speziellen Sitz und
eine spezielle Fahrerfigur!
Die arme sind natürlich schon dran udn der Sitz ist aus Gummi,
passt wackelt udn hat Luft.
Die BMS Fahrer trugen in Le Mans gelb/rot, zuerst wurde natürlich
Gelb gemalt!

Das Interieur
war in schlichtem Grau gehalten, dafür habe ich etwas PS5
und Tamiya Weiß in ein Glas gesprüht und dannmit der Airbrush
das Interieur lackiert.
Der Überrollbügel in Gun
Metal die imaginären Polster natürlich Mattschwarz abgesetzt!
Hier ist das Ganze zur Probe mal zusammengesteckt. Die zweite Box
eigentlich ist es schon eher ein Kasten habe ich einfach mal weggelassen,
das sah mir einfach zu eng aus.

Beim Fahrer
fiel die Wahl auf Jamie Davies, da das Helmdesign recht einfach zu
realisieren war, sind ja nur drei Farben,-))) Zuerst habe ich mit
3m
Folie in Rot ein Kreuz ausgeschnitten, dann mit 3m
Folie schwarz die dünnen Streifen aufgeklebt. In Silber
dann noch ein Sunstroke aufs Visier, das wurde wiederum mit 2 Werksnieten
Gr.3 befestigt, die Gurte sind vom JP
Nascar und Modern Fotoätzbogen. Die Kabellage
gibt es natürlich auch im Werksshop, um eine Nadel gezwirbelt
schon hat man ein "altes" Telefonkabel.

Die Mittelkonsole
wurde dann etwas bunter gemacht, ausserdem die Einbauten ins Cockpit
geklebt, das Telefon, der Schaltknüppel und eine E-Box, leider
lagen dem Bausatz keine Decals für die digitalen Armaturen bei.

So sieht das
Interieur dann aus wenn es fertig ist!

Und so sieht das peinliche
drumherum aus,-)))
Wie man sieht warten da
noch andere "Projekte"

Letzlich erfolgte dann der schon bekannte Zusammenbau der Komponenten.
Das Interieur wurde mit Werksfolie in die Karosserie geklebt und
die Karosserie mit dem Chassis verheiratet.
Ich will das gar nicht zu sehr ausführen, sondern gleich zu
einer Besonderheit beim Lichteinbau kommen.
Ich habe da eine Idee die ich bei Fritz-Peter Hömmken vom SRC
Weser-Ems gesehen habe weitervefolgt.
Ihn wie mich nervte der ewige Stecker den man beim Lichteinbau hat,
Fritze, wie er genannt wird macht das über eine Kontaktgabe
mit einem Kabelschuh, der auf den Carbon
H-Träger des Slotvision Chassis geklebt hatte, das Chassis
hatte Messinghalter, wo nachher die in der Karosseriebefindlichen
Kabel angelötet waren.
Da Carbon leitet, mußte er den H-Träger durchtrennen
und mit einem Stück Leiterplattenmaterial wieder verbinden.
Ich ließ mir von KO-Slotparts
einen Motor Modern U-Träger aus G10(Leiterplattenmaterial)
fräsen und klebte dann Kupferklebeband auf den Träger.
An das Kupferklebeband wurden dann die Kabel für die Stromversorgung
des Lichts gelötet.

Das Gegenstück bildeten bildeten ebenfalls mit Kupferklebeband
versehene Carbonwinkel
in der Karosserie.
Auch hier wurden die Kabel, die dann zum Beleuchtungsbaustein führen
angelötet.
Die Kontaktgabe erfolgt dann durch das montieren der Karosserie
auf das Chassis.

Damit war der Aston
Martin dann auch fertig, anbei ein Bild zum anschauen wer Lust
auf mehr hat klickt bitte hier
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