Der Lola
T162 Kit von Dieter Jens war endlich mal wieder ein spektakulärerer
Kit aus der späten Can-Am Zeit, dazu dank GFK leicht und konkurrenzfähig
zu bauen, es mußß ja nicht immer ein 917K sein,-)))
Besonders hatte es mir die Simonez Variante angetan, aber Dieter war
schneller.
Also das Web nach besonderen Fahrzeugvarianten durchstöbert!
Die Wahl viel auf einen Brumos Lola T165 mit der für Brumos Fahrzeuge
häufigen Nummer 59.
Gegenüber dem Kit hatte das Vorbild ein Kurzheck und einen umlaufenden
Aluspoiler.
Ein Fan von weißen Wagen bin ich eh und der weiße Lola
passt dann auch gut zu meinem Brumos
911.
Nachfolgend könnt ihr dann Lesen, wie der Lola umgebaut wurde,
letztendlich habe ich aus dem Kit nur die KArosserie und die Felgeneinsätze
verwendet.
Also ging es an den Karosserieumbau, das Heck mußte kürzer,
die Kühlöffnungen für das Getriebe müssen verlegt
werden uns ein seitlicher Ölkühlerschacht mußte gebaut
werden.
Das wurde erstmal angezeichnet:
Dann mit Dremmel und Diamanttrennscheibe aufschneiden.
Hinten habe ich dann mit 1mm Carbon(Gruß an Carbotec Uli) den
Heckabschluß neu gestaltet.
Oben seht ihr, etwas unscharf schon die zweite Stufe des Umbaus, nachdem
das Carbonheck drinnen war,
wurde oben gesägt und ebenfall ein Carbonstück eingeklebt.
Carbonteilen lassen sich am besten mit Sekundenkleber
verkleben, als Spachtel kam Polysterspachtel aus dem Automobilbereich
zum Einsatz. Für feinere Sachen nehme ich Holzspachtel.
Hier nochmal in schärfer von oben mit dem Ölkühlerkasten,
ebenfalls zu sehen die beiden ovalen Öffnungen für die Krümmer.
Dann hieß es spachteln, schleifen, spachteln, grundieren, schleifen,
grundieren.
Hier seht ihr eine grundierte
und wieder geschliffene Karosserie.

Dann kommt
nach der finalen Grundierung die erste Schicht Weiß
II drauf.
Dann ging es erstmal daran den Heckspoiler zu dengeln.
Mit 1mm Polystrol wurde eine Schablone gebaut und die dann auf 0,3mm
Blech gelegt und abgezeichnet.
Nach dem ausschneiden und entgraten mußte das dann zweimal gebogen
werden, auf dem Bild seht ihr ein Blech auf dem Wagen und eins schon
am Wagen hinten dran, das erst war nix, kann ja nicht immer alles
beim ersten Mal klappen,-)))
Das Blech
wird dann mit 21 Werksnieten
Gr.2 befestigt, dafür werden 0,5mm Löcher ins Blech
und dann in die Karosserie gebohrt.
Die Werksnieten werden dann mit 2K
Epoxikleber eingeklebt und von innen abgekniffen.
Tja Leider ist mir der letzte Bohrer abgebrochen, neue sind aber unterwegs,-)))
Ganz kurz möchte ich noch das Chassis ansprechen, natürlich
kam wieder ein Motor
Modern Chassis zum Einsatz. Das MP06.2
ist aufgrund der breiten Grundplatte hervorragend für die DSC
Klasse 2 geeignet.
Heute würde natürlich die Wahl auf das neue MP08.2
fallen.
Zum komplettieren fehlten dann nur noch derTechnik
Kit pro und der
DSC Kit 2, zusätzlich würden dann noch 15"
Felgenringe verwendet.Die im Kit beiliegenden Felgeneinsätze
würden Schwarz lackiert und mit Bremsscheiben
hinterlegt. Das verbaute Chassis ist die LTD Version die noch über
gedrehte
Hülsen und einen Achhalter
pro 35mm verfügt. Natürlich verläßt keine
DSC Werkswagen die Hallen ohne den Werksmotorhalter
pro!
Alles Dinge die das neue MP08.2 nun serienmäßig hat, die
haben bei Motor Modern ganz schön an der Ausstattungsschraube
gedreht!.
Die 15"
JP Vorderreifen wurden vorne auf 23,5x 6mm geschliffen und versiegelt.
Hinten wurden die 15"
Wiesel big auf 25,5x16mm geschliffen.
So, wenn die
0,5m Bohrer da sind gehts weiter, dann wird der Body mit Weiß
II nochmals lackiert bedecalt und klargelackt!
Endlich sind auch die Bohrer da, aber zwischen durch waren noch ein
paar andere Dinge zu tun,
deswegen geht es nun erst weiter:
Die Löcher waren natürlich schnell gebohrt und die Karosserie
nochmals weiß lackiert, doch nicht nur das, die Seiten mußten
ja noch Silber gebrusht werden, das feine
Silber passt hier natürlich bestens, war blitzschnell aufgetragen
und getrocknet, so konnte rasch mit dem bedecaln begonnen werden.
Gesammelt wurden die Decals aus der Restekisten und zwei Scale Design
Decals die mir von Karl Janda und Dieter Jens überlassen wurden.
Schön das sich die Leute bei solchen Projekten immer gegenseitig
mit Decals aushelfen!
Die blaube und roten Streifen die ich als Decal hatte, erwiesen sich
aber zu schmal.
Also mußte nochmals abgeklebt werden und das wo die Decals schon
auf den Seiten drauf waren, ohohohoh.
Da ich in der Mitte 8mm Platz brauchte und es die Tamiya Tapes nur
in 6,
10
und 18mm
breite gibt, habe ich ein Stück rote(lag eben da) Werksfolie
genommen und auf 8mm Breite für die Mitte zugeschnitten.
Dann kamen zwei schmaler Streifen rechts und links 8mm vom Mittelstreifen
drauf.
In Fahrtrichtung rechts gab es dann eine Schicht Italienisch
Rot die 10 Minuten später abgeklebt wurden, dann gab es links
eine in blaue
Schicht.
Decals vorne druff und trocknen lassen, so ist dann aus einem eigentlich
weißen Wagen ein Auto geworden, das mit vier verschiedenen Farben
doch recht aufwendig lackiert wurde.
Ostersonntag ist Klarlacktag, damit es sich lohnt werden bis dahin
aber noch zwei Nascars und der LML Mazda fertiggemacht!
So nun haben wir September, das Projekt ruhte also, aber gut Ding
will weile haben, ausserdem mußte am Werk angebaut werden, der
Platz war einfach zu eng.
Mittlerweile ist der Body klargelackt und die Scheibe eingezogen,
diese ist anders als die Bausatzscheibe und wurde seinerzeit noch
von Stephan Wiesel geändert.
Ebenfalls verbaut würde eine Motoratrappe und der Überrollbügel
vom Accurate Miniatures McLaren M8, der auch einen Ölkühler
spendete.
Feinmaschiges Gitter
aus dem Werksshop deckte die Öffnungen für die Auspuffkrümmer
ab.
Interieur und Getriebatrappe waren nun die letzten größeren
Restpunkte auf der Liste.
Erstmal wurde der Fahrer angegurtet.
Der Werksfahrer
Classic GT und Tourenwagen (heißt zwar so passt aber fast
überall rein!) wurde ersteinmal in drei Schichten mattweiß
angepinselt, dazu gab es den typsichen roten Streifen, dann safety
first wurde er mit einem 4
Punkt Gurt in den Sitz gedrückt.
Eine leichte
Arbeit gegenüber dem Armaturenbrett, hier wurde ein Teil aus
der King Cobra verwendet.
Nach dem Glattschleifen wurde es matt
schwarz angesprüht und dann mit Instrumenten
Decals versehen, dazu gab es noch ein paar Löcher für
die Schalter.
Das war Step1:
In Step 2
wurden dann die Instrumentenringe
auf die Decals gelegt und jeweils mit einem Tropfen 2K-Kleber ausgefüllt.
Rund um die Ringe muss jetzt nochmal Klarlack in Seidenmatt aufgetragen
werden
Sehr aufwendig
wurde der Bau der Heckatrappe.
Hierfür
habe ich aus 1,5mm Messingdraht eine Heckgestänge gelötet,
also Halter für die Rücklichter dienten reste aus Fotoätzplatinen
die um 90Grad gebogen ebeanfalls an die Heckatrappe gelötet wurden.
Ein Saksatsu
Feuerlöscher mußte als Öltank herhalten.

Noch nicht ganz zufireden war ich mit der Ansaugatrappe,
hier wurde Werksfolie in Streifen geschnitten un je Ansaugstutzen
2 Mal herumgewickelt.
Dann wurde alles restliche zusammengebaut und verklebt, fertig war,
neben ein paar hier nicht beschriebenen Kleinigkeiten wie Reifenbeschriftungen
der Lola, für weitere Bilder, einfach auf den Lola klicken!
