Projekt Ford Mustang Trans-Am 1970 Durch
den großen Zuspruch der DSC/NDSC gibt es schon mehrer kleinere Veranstaltungen
wo bestimmte Fahrzeuge im Rahmen des DSC Reglements zugelassen sind, wie
z.B die Le Mans Challenge oder die American Racing Days für Trans-Am und
Can-Am Fahrzeuge. Schwerpunkt in diesem Projekt werden das Interieur und die Karosseriearbeiten sein. Was aus solchen Arbeiten werden kann zeigt der Bericht,-))) Folgende Teile werden benötigt:
-Revell
Monogram Bausatz 70er Mustang Street Machine Reifen/Felgen
Die
Bausatzfelgen werden mit Hilfe einer Drehbank auf 15mm abgedreht, mit
Revell Nr. 90 lackiert und in entsprechende Sigma Felgen eingeklebt. Chassis: Abermals
kam beim Mustang das bewährte Motor Modern Classic zum Einsatz, zusätzlich
wurde das neue Lightwight Kit bestehend aus U-Träger, V-Platte und Leitkielhalter
verbaut, dadurch kann das Gewicht um 14gr. reduziert bzw. bei Montage
von Gewichtsets bis zu 3mm weiter nach unten gebracht werden verbaut.
Nicht im im Bild, aber ebenfalls verbaut wurde eine Heckgewicht, bestehend aus einem Carbonwinkel und einer Messingplatte. Das Gewicht wiegt ca.6gr und kann durch auflegen von Walzblei noch beschwert werden. Demnächst kann dieses Heckgewicht für 6€ im Werk erworben werden. Interieur: Das Interieur aus dem Bausatz wird unten entsprechend dem Platz den das Chassis benötigt gekürzt, zusätzlich muss im Heck eine Stufe für den Motor ausgesägt werden,
Nun hab ich euch schön gezeigt wie man so ein Interieur umbaut und was mache ich??? Ich
verwende ein anderes, Stephan Wiesel hat nämlich für den 70er Mustang
einen Trans Kit herausgebracht.
Ein
neuer Überrollbügel war schnell gebogen und sogar ein tiefgezogenes originalgetreues
Armaturenbrett ist vorhanden. Schwierig
ist die Suche nach einem geeigneten Lenkrad, bei der Gunze Cobra Daytona
wurde ich fündig, hier wurde auch gleich der Schaltknüppel akquiriert.
Angeschnallt wurde Parnelli mit den schon bekannten Modellers Gurten.
Für
die Armaturen wurden Aluröhrchen zurecht geschnitten und mit eine wenig
Spachtel aufgefüllt. Den Spachtel kann man nach dem Aushärten vor und
zurückschieben.
Unten seht ihr dann das vollendete Interieur, um die Befestigung des Feuerlöschers nachzuempfinden wurden 2 schmale streifen 3m Folie zurecht geschnitten und um den Feuerlöscher gewickelt.
Karosserie: Die
Karosserie aus dem Bausatz trifft das Trans-Am Modell schon recht gut,
jedoch können aus optischen-und slottechnischen Gründen ein Paar dezente
Verbreiterungen nicht schaden.
Wie
man auf dem Foto sieht stehen die Verbreiterungen großzügig außen vor.
Unbedingt
sollte man die Motorhaube umarbeiten die in beiden Bausatzausführungen
nicht der Trans-Am Haube entspricht. Nachdem die Radläufe mit 280er Schleifpapier vorgeschliffen wurden geht es an das Grundieren. 280er Körnung hört sich sehr grob an doch wie auf dem Foto zu erkennen ist das Resine entsprechend dick und ungleichmäßig drauf. Außerdem wird das Papier mit der Zeit stumpfer so das man nach ein paar Minuten eher mit "400er" schleift. Zum
Grundieren empfiehlt sich die Airbrush weil man an den Radläufen und an
der Hauben gezielt ein wenig mehr Grundierung auftragen kann. So verschwinden
kleinere Unebenheiten.
Nach dem Grundieren wird die Karosserie mit 400er Schmirgelpapier geschliffen, das Hauptaugenmerk liegt hier natürlich auf den gespachtelten Stellen (siehe Bilder oben und unten). Zusätzlich werden die Vertiefungen für die seitlichen Blinkergläser zugespachtelt und verschliffen.
Vor dem letzten Grundieren, das nicht nur als Haftvermittler zwischen Farbe und Plastik dient sondern auch dazu der Karosserie vor dem Farbauftrag einen einheitlichen Ton zu geben, wird die Karosserie mit 1000er Schleifvlies angeschliffen. Stephan
Wiesel zeigte sich so angetan von dem verbreiterten 70er Mustang das er
ihn spontan abgoss und seinen Transkit, nun bestehend aus Karosserie,
Interieur, Scheiben und Fahrer ergänzte. Bestellen kann man den Kit bei
Jens Scaleracing. Links
das grundierte Urmodell, rechts die Resinekarosserie Man
braucht lediglich die Gussränder entfernen, die Karosserie, anschleifen
und entfetten. Es waren keine Spachtelarbeiten notwendig , also ging es
gleich zum Grundieren.
Nach dem Lackieren wurden die Scheibenrahmen und die Motorhaube vorne mit Chromfolie versehen.
Die
Cady Decals ließen sich wie immer gut auftragen, wichtig ist das man auch
die der 70er Version verwendet und nicht wie ich Anfangs die 69,-)))
Hier
noch mal ein Foto welches den Glanz des 2k-Lack verdeutlicht, was im Lack
schimmert sind keine Unebenheiten sondern die Gardine am Fenster!!!
Nachfolgend
wird die Karosserie mit dem Kühlergrill, der Heckstosstange und den Scheiben
bestückt.
Die
Scheiben waren ein Kinderspiel, großes Lob hier an Stephan Wiesel, noch
nie hatte ich einen Resine Kit bei dem die Scheiben so easy eingeklebt
werden!!!
Schlussendlich wurde die schon bekannte Hochzeit (siehe auch Porsche 911Gt198) vorgenommen und die Karosserie noch mit Foto geätzten Haubenverschlüssen versehen. Die Reifen wurden noch mit Beschriftungen gesupert und die Felgenschrauben farblich gemacht fertig ist das Endprodukt. Am17.04
wird der Mustang bei den American
Racedays in Kiel offizielle Rennpremiere haben. |