Hmh......stimmt
mich eigentlich nachdenklich, das ich für ein Werksprojekt mal
wieder eine Carrera Karosserie, die dritte nach dem Audi R8 und dem
aus Lizenzgünden nicht mehr abgebildeten Ferrari 575M im Design
eine Getränkeherstellers, gewählt habe.
Wahrscheinlich liegt es daran das sich diese Karosserien sehr gut
für den Einsatz im Slotracing eignen und das es diese Bodys von
anderen Herstellern nicht gibt.
Natürlich sind die GT Fahrzeuge auch sehr attraktiv und die Corvette
bildet hier nun schon das dritte Fahrzeug in dieser Kategorie.
Gerne fotografiere ich die Fahrzeuge auch bei 1/1 Rennen, hier mal
eine kleine Auswahl, Minimodels Belgien hat noch eine Menge Decals
dafür angekündigt, einige leider schon seit Jahren, mal
sehen was noch kommt...... man soll die Hoffnung ja nie aufgeben!
Die Carrera Corvetten sind mittlerweile sehr gut bedruckt und es gibt
sie auch in einigen Versionen, die leider nicht als Decal erhältlich
sind. Doch die Scaleracier Ehre gebietet es natürlich das Auto
selbst zu lackieren und zu bedecaln.
Die meisten Decals sind für die 1/25er Revell, passen aber auch
gut auf die 1/24er Carrerabodys.
Bei den Carrera Bodys, die über den Carreraclub für 10€
das Stück gekauft werden konnten, solltet ihr darauf achten das
der Body gerade ist, bei mir waren fünf Krumm
wie ne Banane.
Die Reklamation läuft momentan, in eienr ersten Mail heißt
es das sei nicht schlimmes und man könne es mit einem Fön
und heiß Wasser wieder gerade biegen, zu krumme Karosserien
werden nach Fotobeweis aber umgetauscht.
Die Fotos sind unterwegs mal sehen was passiert......
Beim Carrera Body ist natürlich erst mal das eine oder andere
zu ändern, um ihn auf Scale Niveau zu bringen.Vorher jedoch muss
er zusammengeklebt werden und natürlich alle nicht benötigten
Nippel und Stifte innen mit der Dremmel rausgetrennt werden. Das Carrera
Zeugs ist aus ABS, Polystrolkleber hilft hier nix, Pattex
Repair Extrem bringt hier das Heck ans Fahrzeug.
Vorher aber eine Liste was ich verwende um das Auto fertigzustellen:
-Bodykit Carrera C6R
-Decals
Renaissance
-Lexanteile
Corvette C6R
-Sportwagenfahrer
mit Sitz
-Grundierung
-Schwarz
-Lesonal
Klarlack
-DTSW
I Kit
-Technik
Kit pro
-Motor
Modern MP08.1
-Kühlplatte
Pro
-JP
Motorkühler
-20"
OZ Felgeneinsätze
-Beleuchtungsset
-Kabel
zum detailieren
Was ich vergessen habe, verlinke ich dann unten im Text,-)))
Dann gehts ans Umbauen! Folgendes habe ich gemacht:
-Mit einem 0,5mm Bohrer in die hinteren Kotflügel löcher
gebohrt in dem später Werksnieten eingesetzt werden.
-Die 4 Haubenverschlüsse vorne weggeschliffen um später
Haubenverschlüsse aufkleben zu können
-Vorne und hinten Schlitze für die Abschleppösen gebohrt
und geschnitten
-Der größte Umbau umfasste das absenken des Kühlluftauslasses
in der Motorhaube. Hier weicht die Carrera Karosserie am deutlichsten
vom Vorbild ab, ein neuer Kasten wurde mit Polystrolstriefen gefertigt.
-In die Türen kamen jeweils drei Löcher, hier sind im Original
Lichter einbaut um den Zuschauern zu zeigen auf welcher Postition
in der Klasse das Fahrzeug liegt.
-Bohrung für die Auspuffrohre




Wie
ihr seht war die Karosserie schon grundiert als die Umbaumaßnahmen
gemacht wurden, manchmal will man was einfach beginnen und macht dann
eben doch einen Heidenaufwand um eine authentischeres Modell zu bekommen.
Nach einer zweiten Schicht Grundierung die mit 2000er Abralon Nass
geschliffen wurde, habe ich das Schwarz aufgetragen.Fertig ist das
Batmobile!
Spoiler und Spiegel sind nur fürs Foto eingesteckt!

Schwarze Karosserien haben immer den Vorteil, das keine Scheibenrahmen
lackiert werden müssen, ausser beid er Corvette. Hier sind die
Scheibenrahmen im Glasteil drin.
Aus Gewichtsgründen und weil es dazu noch einfahcer zu bauen
ist verwende ich natürlich die entsprechenden Lexanteile.
Bei der PSI Corvette ist auch die Scheibe hinten getönt, also
wird alles entsprechend der Carrerascheibe abgeklebt.
Von
Innen auf die Scheibe werden dann noch Decals für den Sunstroke
und die Sponsoren die in die Heckscheibe kommen geklebt. Dann wird
die Scheibe von aussen abgeklebt und von Innen mit mehreren dünnen
Schichten Lexanfarbe lackiert.
Hierbei ist es wirklich wichtig dünn zu lackieren und zu warten
bis die Farbe trocken ist bevor die nächste Schicht drauf kommt.
Zu den Decals ist noch folgendes zu sagen, die passen so gut das man
meinen könnte die wären für das Carrera Auto, ausser
die vorderen Streifen, die Revell Corvette hat einen wesentlich kleineren
Radkasten, hier ging es nicht ohne Schneiden.
Viele Decals decken schlecht, allerdings liegt ind er Tüte noch
ein Bogen mit schwarz eingefasten kleineren Decals bei, die sind neben
Schwarz auch weiß hinterlegt und decken bestens!